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St.Galler Komponist mit zwei neuen Alben

Nach zwei Jahren intensiven Schaffens meldet sich der St.Galler Komponist, Gitarrist und Musiklehrer Laszlo Spiro mit zwei neuen Alben zurück. Seine CD Requiem / Missa Nova ist soeben in ausgewählten Musikläden eingetroffen. Diese folgt nur wenige Monate nach der Veröffentlichung von Hungarian Moods.

Die Musik des ungarisch stämmigen, in St.Gallen lebenden Jazzschul-Absolventen Laszlo Spiro bewegt sich abseits ausgetretener Pfade. Er schafft ein einzigartiges musikalisches Universum, das sich dem ganzen Spektrum klassischer und moderner Musik bedient, in eine neuartige Harmonik übersetzt und über die er mit der E-Gitarresein jazzgeladenes Legato-Spiel legt. Dabei mag die vielschichtige, oft breitangelegte Verbindung von musikalischen Elementen und Instrumentenvordergründig irritieren. Doch wer sich auf Spiros Kompositionen einlässt, wird mit Klangbildern belohnt, die neue Dimensionen des modernen Jazz und der NewFusion eröffnen.

Die beiden Alben Requiem / Missa Nova und Hungarian Moods bewegen sich vonfeierlich-erhaben bis mystisch, von energetisch bis leicht und verspielt. Die Harmonie bleibt dabei immer im Vorderund.

Ehrfürchtig und visionär
Der Begriff Requiem steht für die bereits im Mittelalter definierte katholische Liturgiebei Begräbnisfeiern. Er bezeichnet aber auch die kirchenmusikalische Komposition, basierend auf gregorianische Choräle, die das Seelenheil des Verstorbenen erflehen. Laszlo Spiros neuestes Werk „Requiem / Missa Nova“ ist eine zukunftsgerichtete Messe und ein Paradebeispiel für seine Herangehensweise als Komponist. Die Idee dazu hatte ich in der Auseinandersetzung mit gregorianischen Chorälen, erzählt der St.Galler.

Ihr perfekter Klang weckte in mir das Bedürfnis, die Harmonie auf das Orchester zu übertragen und umgekehrt.

Laszlo Spiro organisiert sein Werk um die Chöre und um die Struktur der Liturgieund integriert darin die technoide Musik. Dabei begegnet er den monumentalen Gesängen stets mit Respekt. Unterstützt von Reto Giacopuzzi am Schlagzeug, Hubert Hungerbühler, Keyboards und Dietmar Kirchner am Bass, breitet Spiro mit der E-Gitarre schliesslich seine Soli über das Klangmaterial aus.

Requiem / Missa Nova ist ein Vorschlag, der die Tradition der gregorianischen Choräle aufleben lässt und gleichzeitig die Zukunft der kirchlichen Messe vorwegnimmt. Das Album ist in gut sortierten Musikläden in der Schweiz, in Deutschland, Frankreich, Japan, in den USA sowie über Online-Shops erhältlich. Fürden Vertrieb ist das Jazz-Label „altrisuoni“ zuständig.

Auf der Spur der Identität
In Hungarian Moods spürt Laszlo Spiro den musikalischen Impressionen und Elementen seiner ungarischen Wurzeln nach und verknüpft diese mit seinerkompositorischen Identität und seinen energiegeladenen Improvisationen. Hungarian Moods ist das vielleicht persönlichste Album Spiros. Die insgesamt 17 Tracks bieten nicht nur Electro-Jazz und New Fusion vom Feinsten. Sie sind auch Symbol für die Stationen in der bewegten Lebensgeschichte des St.Galler Künstlers.

Hubert Hungerbühler, der Spiro normalerweise am Piano respektive Keyboardbegleitet, hat sich für Hungarian Moods ans Cimbalom gesetzt, einem traditionellen Saiteninstrument der ungarischen Volksmusik. Weitere am Album beteiligte Musiker sind Jon Voirol (Saxophon), Michael Gassmann (Trompete), Dietmar Kirchner (Bass) und Daniel Schmid (Drums) sowie in Dorian Rise Herbert Baumgartner (Drums). Der Tonträger ist unter TCB The Montreux Jazz Label erschienen. Neben der Schweiz wird die CD auch in Deutschland, den Benelux-Ländern, in Japan sowie über Online-Shops vertrieben.

St.Galler Tagblatt

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